Studien Urologie Ludwigsburg
Wir beteiligen uns an der Weiterentwicklung und Forschung in der Krebstherapie. Deshalb nehmen wir an zahlreichen nationalen und internationalen Studien teil. Die Erkenntnisse aus diesen Studien werden der gesamten medizinischen Fachwelt zur Verfügung gestellt, so dass alle Patienten weltweit davon profitieren. Die Teilnahme an nationalen und internationalen Studien ist ein Qualitätskriterium für ein onkologisches Zentrum.
Prostata
Stand 14.04.2026
PCO
Hintergrund und Inhalt: Studie zur Verbesserung der Ergebnisqualität beim lokal begrenzten Prostatakarzinom („Prostate Cancer Outcomes Study“). Prostatakrebs ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bei Männern in Deutschland die häufigste Krebsart. Behandlung und Nachsorge unterscheiden sich in Krankenhäusern teilweise deutlich. In dieser Studie soll die Ergebnisqualität der Patienten aus Ihrem Zentrum mit derjenigen von Patienten aus anderen Zentren in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz und Kliniken im Ausland verglichen und mit Merkmalen der Behandlung in Beziehung gesetzt werden. Ziel der Studie ist es herausfinden, ob und wie man die Behandlung und Betreuung der Patienten verbessern kann. |
Studiendesign: Prospektive, multizentrische Beobachtungsstudie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Patienten lokalem Prostatakarzinom als Ersterkrankung. |
Sponsor: Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V., Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Zertifizierungsinstitut OnkoZert. Die Finanzierung der Studie erfolgt durch die spendenfinanzierte Movember Foundation. |
Harnblase
Stand 14.04.2026
CARAT Harnblase
Hintergrund und Inhalt: Registerplattform urologische Tumore. Das Nierenzellkarzinom (RCC) und das Urothel-/Harnblasenkarzinom (UBC) sind die beiden häufigsten bösartigen Erkrankungen der Harnwege. Das lokal fortgeschrittene und metastasierte RCC (aRCC) und UBC (aUBC) haben eine relativ schlechte Prognose. In den vergangenen Jahren wurden sehr viele Fortschritte in Diagnostik und Behandlung von erkrankten Patienten erzielt, neue Therapieansätze wurden in letzter Zeit zugelassen oder sind derzeit in Erforschung. Die Registerplattform CARAT knüpft an das 2008 gestartete Tumorregister Nierenzellkarzinom an und soll zeigen, wie sich die Wahl der Behandlung über die Jahre verändert und die Ergebnisse klinischer Studien in den Behandlungsalltag einfließen werden. Satellitenprojekte wie die dezentrale Biobank und die Patientenbefragung ergänzen diese Daten. |
Studiendesign: Registerstudie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: iOMEDICO |
Entitätsübergreifend
Stand 14.04.2026
kp-acs-2
Hintergrund und Inhalt: Prospektive, placebo-kontrollierte klinische Prüfung mit Aconit Schmerzöl bei onkologischen Patienten unter Chemotherapie zur Vermeidung einer Chemotherapie-induzierten Polyneuropathie (CIPN) Grad II, zur Verminderung von CIPN typischen Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit einer CIPN. Es soll geprüft werden, ob die Einreibung mit Aconit Schmerzöl die Symptome einer CIPN reduzieren bzw. das Auftreten verzögern kann. Aconit Schmerzöl ist ein anthroposophisches Arzneimittel und wird verwendet bei schmerzhaften Erkrankungen mit Ursprung im Nerven-Sinnes-System. In der Studie werden zwei Gruppen miteinander verglichen. Eine Gruppe verwendet Aconit Schmerzöl, die andere Gruppe ein Erdnussöl ohne Wirkstoff (Placebo). Die Teilnehmer werden den Gruppen nach dem Zufallsprinzip zugeteilt und weder die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt noch die Patienten oder der Patienten wissen, welcher Gruppe sie zugeteilt wurden. Diese Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einem soliden Tumor, bei denen eine Chemotherapie mit Taxanen oder Platinderivaten mit einer Dauer von mindestens 3 Monaten geplant ist. |
Studiendesign: Prospektive, multizentrische, verblindete, randomisierte, placebo-kontrollierte, klinische Studie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: WALA Heilmittel GmbH |
Impuls-A
Diese Studie wird vom Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt.
Hintergrund und Inhalt: Implementierung eines Unterstützungsangebotes für Langzeitkrebsüberlebende im Alter. Immer mehr Menschen überleben ihre Krebserkrankung. Viele davon sind über 70 Jahre alt. Doch ehemals Krebserkrankte stehen nach Abschluss ihrer Akutbehandlung (z. B. Chemotherapie oder Bestrahlung) oft vor Herausforderungen. Spät- und Langzeitfolgen, wie Müdigkeit aber auch Sorgen oder Unsicherheiten begleiten sie nicht selten noch lange Zeit. Insbesondere im Alter kommen häufig weitere altersbedingte Beschwerden hinzu. Ziel des Programms ist es, über 70-jährige Menschen dabei zu unterstützen, mit den Herausforderungen nach einer Krebserkrankung und deren Akutbehandlung kompetent umgehen zu können. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Universitätsklinikum Heidelberg, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe |
VERSUS
Hintergrund und Inhalt: Verbesserung der Versorgungsqualität durch standardisierte Dokumentation. Urologische Tumore machen 33,2% aller Krebserkrankungen der Männer und 4,2% aller Krebserkrankungen der Frauen in Deutschland aus. Daher ist es von großer Bedeutung, die Versorgung zu erfassen zu untersuchen. Durch die Dokumentation und Auswertung der Informationen zur Erkennung, Behandlung und Nachversorgung können wichtige Fragestellungen untersucht werden: |
Studiendesign: Registerstudie |
Wichtige Einschlusskriterien: Männer und Frauen mit einem nachgewiesenen urologischen Karzinom. |
Finanzierung: Deutsche Uro-Onkologen e.V. |
SCOPE-Pro
Hintergrund und Inhalt: Bewertung eines multidimensionalen Kernfragensets für Screening auf Supportivbedarf mittels PROs durch Krebsbetroffene und Professionelle. Die regelmäßige Erfassung von Supportiv-/Unterstützungsbedarf mittels patientenberichteten Ergebnissen (PROs) hat eine zentrale Rolle in der onkologischen Versorgung. Sie ermöglicht es, frühzeitig unterstützende Maßnahmen einzuleiten, die Therapie gezielt anzupassen und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern. Derzeit kommen jedoch unterschiedliche Fragebögen und Erhebungsmethoden zum Einsatz, was eine standardisierte Erfassung erschwert und den Informationsaustausch behindert. Ein einheitliches Kernfragenset könnte helfen, die Bedarfserfassung zu vereinfachen, eine bessere Vergleichbarkeit der Daten zu ermöglichen und die Versorgung der Patienten effizienter zu gestalten. Ziel dieser Studie ist es, die Akzeptanz und Relevanz eines solchen Kernfragensets sowohl aus Sicht der Patienten als auch der Gesundheitsversorger zu untersuchen. Dabei wird erfasst, wie gut das Fragenset angenommen wird und welchen Mehrwert es für die Patienten bietet. Zudem werden die Perspektiven von Ärzten und Pflegekräften einbezogen sowie die berichteten Symptome und Belastungen erhoben. |
Studiendesign: Prospektive multizentrische Studie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie |
Externe Studien
| Studie | Status |
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Seit 2024 besteht eine Kooperation des Uroonkologischen Zentrums am Klinikum Ludwigsburg mit der Studienpraxis Urologie in Nürtingen. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Tilman Todenhöfer werden dort folgende Studien durchgeführt: | aktiv |
Stand 19.08.2024 | |
Ansprechpartner
Prüfärzte
Dr. med. Hans-Peter Gerbershagen,
Dr. med. Adrian Ghitulescu
Dr. med. Philipp Meißner
Studienassistenz
Sabine Landsgesell-Rösch
Velinka Andonov
Sabrina Greiner
07141-99-96356
07141-99-94473
07141-99-94459
Studienkoordination
Dr. rer. nat. Maike Schwidder
07141-99-97543
Adresse & Besuchszeiten
Adresse
RKH Klinikum Ludwigsburg
Posilipostraße 4
71640 Ludwigsburg
07141-99-90
07141-99-609-19
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Besuchszeiten
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