Studien Innere Medizin Ludwigsburg
Die Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämato-Onkologie, Pneumologie, Diabetologie und Infektiologie führt seit über 10 Jahren erfolgreich Studien im Bereich gastrointestinaler Tumorerkrankungen durch. Ein breit gefächertes Therapieangebot ermöglicht unseren Patienten/Patientinnen eine Behandlung mit den neusten Therapien. Betreut werden Sie während Ihrer Studienteilnahme von qualifizierte Prüfärzten und den Mitarbeiterinnen des Zentralen Studienmanagement. Unsere engmaschige Betreuung bietet Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit in vertrauensvoller Umgebung. Gerne beraten wir Sie persönlich zu einer möglichen Studienteilnahme.
Neben der Teilnahme an zahlreichen nationalen und multinationalen Studien in der internistischen Onkologie werden bei uns unter der Leitung von Prof. Dr. Caca auch eigeninitiierte Studien im Bereich Endoskopie durchgeführt.
Magen/ Ösophagus
Stand 12.11.2025
FLOT9 Prevent
Hintergrund und Inhalt: Prophylaktische HIPEC kombiniert mit FLOT-Chemotherapie im Vergleich zu alleiniger FLOT-Chemotherapie vor und nach Operation bei Patienten mit diffusem Typ Magenkrebs oder Tumoren des Übergangs zwischen Magen und Speiseröhre Die Chemotherapie nach dem FLOT-Schema gehört neben einer Operation zum Standard in der Behandlung von Patienten mit diffusem Magenkrebs.Ergebnisse vorangegangener Studien weisen darauf hin, dass Patienten mit diffusem Magenkrebs eine verbesserte Prognose haben, wenn ihnen neben der begleitenden Chemotherapie und der Operation eine zusätzliche einmalige Spülung des Bauchraums mit erwärmter Chemotherapie (HIPEC) verabreicht wird. Die FLOT9-Studie prüft die Wirksamkeit einer zusätzlichen Gabe einer Chemotherapie in den Bauchraum während der Operation. |
Studiendesign: Randomisierte, offene, multizentrische Phase-III Studie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF), Frankfurt |
Lunge
Stand 12.11.2025
eVOLVE
Hintergrund und Inhalt: Bestimmung der Wirksamkeit von Volrustomig plus Chemotherapie im Vergleich zu Pembrolizumab plus Chemotherapie für die Erstlinientherapie von Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom In der Behandlung des metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom ist eine Immun-Chemotherapie der Standard. In dieser klinischen Prüfung wird die Wirksamkeit und Sicherheit des Prüfmedikaments namens Volrustomig untersucht. Volrustomig ist ein neuer bispezifischer Antikörper, der sowohl PD-1- als auch CTLA-4-Rezeptoren blockiert. Diese Therapie wurde entwickelt, um die Immunantwort zu verstärken. Volrustomig wird in Kombination mit einer Chemotherapie gegen den bisherigen Standard einer Immunchemotherapie eingesetzt. |
Studiendesign: Zweiarmige, randomisierte, multizentrische, weltweite open-label- Phase III-Studie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: AstraZeneca |
TROPION-Lung10
Hintergrund und Inhalt: Eine randomisierte, offene, globale Phase-III-Studie zu Datopotamab-Deruxtecan (Dato-DXd) in Kombination mit Rilvegostomig (AZD2936) oder Rilvegostomig-Monotherapie im Vergleich zu Pembrolizumab-Monotherapie zur Erstlinienbehandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit hoher PD-L1-Expression (TC ≥ 50 %) und ohne behandelbare genomische Veränderungen. Für Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom ist eine Immuntherapie der Standard, sollte die PD-L1-Expression des Tumors ≥ 50% sein. In dieser klinischen Prüfung wird die Wirksamkeit und Sicherheit des Prüfmedikaments namens Rilvegostomig untersucht. Rilvegostomig ist ein neuer bispezifischer Antikörper, der sowohl PD-1- als auch TIGIT-Rezeptoren blockiert. Damit kann die Immunantwort des Tumors verstärkt werden. Neuste Studiendaten zeigen, dass insbesondere Patienten mit hoher PD-L1-Expression (≥ 50%) profitieren. Die Studie setzt daher bei Patienten mit metastasiertem Lungenkrebs und PD-L1-Expression des Tumors ≥ 50% die Kombination von Rilvegostomig und Datopotamab-Deruxtecan bzw. Rilvegostomig mono gegenüber dem Immuntherapie Standard ein. |
Studiendesign: Randomisierte, offene, multizentrische, globale, Phase III- Studie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: AstraZeneca |
Krascendo-2
Diese Studie wird Klinikum Esslingen durchgeführt, unserem Kooperationspartner innerhalb des Lungenkrebszentrums Südwest.
Hintergrund und Inhalt: Eine randomisierte, offene Phase-III-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Divarasib und Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab und Pemetrexed und Carboplatin oder Cisplatin bei Patienten mit zuvor unbehandeltem, KRAS G12C-mutiertem, fortgeschrittenem oder metastatischem nichtsquamösem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. In der Behandlung des metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom ist eine Immun-Chemotherapie der Standard. Die Studie überprüft die Kombination aus einer Immuntherapie mit Divarasib, einem neuen KRAS G12C-Inhibitor gegenüber der bisherigen Standardtherapie. Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie auf der Homepage des Lungenkrebszentrums: |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Roche Pharma AG |
Kolon/ Rektum
Stand 12.11.2025
CodeBreak 301
Hintergrund und Inhalt: Eine multizentrische, randomisierte, aktiv kontrollierte Open-Label-Studie der Phase III zu Sotorasib, Panitumumab und FOLFIRI im Vergleich zu FOLFIRI mit oder ohne Bevacizumab für bisher nicht behandelte Personen mit metastasiertem Kolorektalkarzinom mit KRAS p.G12C-Mutation. Diese klinische Prüfung überprüft die Sicherheit und Wirksamkeit einer neuen Kombinationstherapie für Patienten mit einem Kolorektalkarzinom, welches die KRAS p.G12C-Mutation aufweist. Das Studienpräparat Sotorasib wird in der Kombination mit Panitumumab und Standard Chemotherapie FOLFIRI im Vergleich zu FOLFIRI mit oder ohne Bevacizumab getestet. |
Studiendesign: Multizentrische, randomisierte, aktiv kontrollierte open-label Phase III-Studie . |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Amgen |
PORT/FIRE 9
Hintergrund und Inhalt: Prospektive, randomisierte, offene, multizentrische Phase III Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit einer Therapie in Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom nach erfolgter Resektion oder Ablation. Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deuschland. Häufig liegen bereits bei Erstdiagnose Metastasen vor, die jedoch operativ entfernt werden können. Die Rückfallgefahr ist dann jedoch hoch. Die Studie verfolgt das Ziel, ein zukünftiges Auftreten der Tumorerkrankung möglichst zu verhindern oder zu verzögern. Dazu soll eine zusätzliche Chemotherapie verabreicht werden, nachdem bereits Metastasen durch eine Operation oder Ablation entfernt wurden. Dieses Vorgehen ist bislang nicht Standard bei der Behandlung des metastasierten Dickdarmkrebses. |
Studiendesign: Prospektive, randomisierte, offene, multizentrische Phase III Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Charité Universitätsmedizin Berlin |
PEARL
Hintergrund und Inhalt: Studie zur Prävention von frühen Darmkrebserkrankungen. Das Auftreten von Darmkrebs bei Patienten unter 50 Jahren nimmt in vielen Ländern zu. Die Gründe hierfür sind nicht eindeutig geklärt. Diese Studie untersucht Risikofaktoren und Ursachen von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen unter 50 Jahren (Early-Onset Colorectal Cancer [EOCRC]). Ziel ist die Erkenntnis von effektiven Strategien für die Primär- und Sekundärprävention in dieser Altersgruppe. |
Studiendesign: Epidemiologische, bevölkerungsbezogene Fall-Kontroll-Studie |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) |
PROTECTOR/FIRE10
Hintergrund und Inhalt: Präoperative Therapie des resektablen Kolonkarzinoms. Das kolorektale Karzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Die derzeitige Standardtherapie ist eine operative Entfernung des betroffenen Darmabschnitts mit Stadienabhängiger anschließender Chemotherapie. Die PROTECTOR-Studie untersucht, ob eine Chemotherapie, welche vor dem operativen Eingriff (neoadjuvante Therapie) verabreicht wird, wirksam und sicher ist und damit dass Rückfallrisiko verringern kann. |
Studiendesign: Offene, randomisierte, kontrollierte, multizentrische Phase III Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Charité Universitätsmedizin Berlin |
Endoskopie
Stand 14.04.2026
Cold-Resect
Hintergrund und Inhalt: Prospektiv-randomisierter Vergleich der Resektion von großen, nicht ampullären Duodenaladenomen mit kalter vs. heißer Schlinge. Die Standardtherapie zur Behandlung von Polypen im Zwölffingerdarm ist die vollständige endoskopische Entfernung, da hierdurch eine weitere Größenzunahme des Polypen mit Fortschreiten zu Dünndarmkrebs und der Notwendigkeit einer großen Operation vermieden werden kann. Bei größeren Polypen ist hierbei die Abtragung mit einer Schlinge unter Verwendung von Schneidestrom (sog. Heißschlingenabtragung) die Standardtherapie, d.h., das Polypengewebe wird mechanisch durch Zuziehen der Metallschlinge und thermisch durch den vom Untersucher auf die Schlinge applizierten „Schneidestrom“ durchschnitten. Eine andere Möglichkeit ist die Entfernung von Polypen mit der Schlinge aber ohne Verwendung von Schneidestrom, weswegen diese Methode auch als Kaltschlingenabtragung bezeichnet wird. Das Prinzip ist ein rein mechanisches Durchschneiden des Polypengewebes durch Zuziehen einer speziellen Schlinge. Hierbei erfolgt also keine hitzebedingte Schädigung von Blutgefäßen oder der Darmwand. Die möglichen Komplikationen entsprechen denen der Heißschlinge, bei größeren Polypen jedoch, hat die Kaltschlingenabtragung das Potential die Komplikationsrate zu verringern. Ziel dieser Studie ist es, die Sicherheit (=Komplikationsrate) und Effektivität bei der Abtragung von größeren Polypen (ab 2cm) im Zwölffingerdarm bei der Kaltschlingenabtragung mit der Standardtherapie (Heißschlingenabtragung) zu vergleichen. |
Studiendesign: Prospektive randomisierte Vergleichsstudie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Nicht-ampulläre, sporadische Duodenaladenome mit einer Größe zwischen 20 und 50 mm Längsdurchmesser bzw. bis maximal 2/3 der Zirkumferenz (longitudinaleAusdehnung max 5 cm) einnehmend. |
Finanzierung: Universitätsklinikum Augsburg (UKA) |
CARP
Hintergrund und Inhalt: Therapie des Cholangiokarzinoms mit Radiofrequenzablation oder photodynamischer Therapie. Da Gallengangskarzinome zum Verschluss der Gallenwege mit zahlreichen lebensbedrohlichen Komplikationen führen, ist die Standardtherapie das Überbrücken der Verschlüsse mittels endoskopischer Stenttherapie. Dabei werden im Rahmen einer Gallenwegsspiegelung (sogenannte endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie oder kurz ERCP) kleine Röhrchen aus Kunststoff oder Metall (die Stents) in die Gallenwege eingesetzt, um diese offen zu halten und den Gallestau zu verhindern. Diese Stenttherapie kann im entprechenden Erkrankungsstadium auch mit einer örtlichen Therapie (Lokaltherapie) zur Zerstörung von Tumorgewebe in den Gallenwegen kombiniert werden. Für diese Schädigung des Tumorgewebes stehen zwei verschiedene Verfahren zur Verfügung, die im Rahmen der ERCP zusätzlich zur Stenttherapie zur Anwendung kommen können. Bei dem ersten Verfahren wird das Tumorgewebe durch Hitze zerstört, die durch hochfrequenten elektrischen Strom (sogenannter Radiofrequenzstrom oder Hochfrequenzstrom) erzeugt wird. Dieses Verfahren nennt man „Radiofrequenzablation“, kurz „RFA“. Das zweite Verfahren nutzt für die lokale Zerstörung des Tumorgewebes Laser-Licht, nachdem das Gewebe durch vorherige Gabe eines speziellen Arzneimittels lichtempfindlich gemacht wurde (der sogenannte Lichtsensibilisator). Dieses Verfahren bezeichnet man als „Photodynamische Therapie“, kurz „PDT“. Beide Verfahren sind in der Behandlung von Gallengangskarzinomen etabliert und werden mit dem endoskopischen Einsetzen der o.g. Stents kombiniert. Es ist bislang jedoch nicht bekannt, welches der beiden Verfahren in Bezug auf Lebensqualität, Tumorkontrolle und Überleben besser ist. Deshalb sollen beide Therapieverfahren im Rahmen dieser Studie direkt miteinander verglichen werden. |
Studiendesign: Randomisierte kontrollierte, open-label, mulitzentrische Parallegruppen Überlegeheitsstudie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Hilar-Cholangiokarzinom, auch Klatskin-Tumor oder perihiläres Cholangiokarzinom genannt (zytologisch oder histologisch bestätigt). |
Finanzierung: Universität Leipzig |
SMART RESECT
Hintergrund und Inhalt: Schlingenspitzen-Soft Coagulation des Resektionsrandes vs. keine Koagulation nach großflächiger Kaltschlingenresektion. Bei Polypen im Dickdarm ist die Abtragung mit einer Schlinge die Standardtherapie, d.h., da hierdurch eine weitere Größenzunahme des Polypenmit Fortschreiten zu einem Darmkrebs und eine große Operation vermieden werden kann. Bei größeren Polypen wird in der Regel eine sog. „heiße“ Schlinge verwendet, die beim mechanischen Durchschneiden des Gewebes mit sog. Schneidestrom kurzfristig erhitzt werden kann. Der Nachteil der Heißschlingenabtragung ist eine relativ hohe Komplikationsrate von ca. 8%. Als Alternative zur „Heißschlingenabtragung“ steht die Abtragung des Polypen mit der sog. „kalten Schlinge“ zur Verfügung. Hierbei wird das Gewebe mit der Schlinge rein mechanisch (ohne Schneidestrom und damit ohne Erhitzung) durchschnitten werden können, so dass sich hierdurch die Sicherheit des Eingriffs im Vergleich zur Heißschlingenabtragung deutlich erhöht. Die Kaltschlingenabtragung hat aber auch einen Nachteil. Im Vergleich zur „heißen“ Schlinge werden in der endoskopischen Folgeuntersuchung vermehrt Polypenreste auf der Narbe nachgewiesen. Das Ziel der Studie ist es darum, ein Standardverfahren (Kaltschlingenabtragung) mit einem neuen Verfahren (Kaltschlingenabtragung mit nachfolgender Verkochung des Abtragungsrandes) zu vergleichen, um die Vermutung zu belegen, dass das neue Verfahren zu weniger Polypenresten auf der Abtragungsnarbe führt. |
Studiendesign: Randomisierte kontrollierte Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Nicht-vortherapierter, nicht-gestielter Laterally spreading tumor (LST) „granular type homogenous“ oder „non-granular type“ ≥ 20mm im Kolorektum. |
Finanzierung: Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg |
EndoTEM
Hintergrund und Inhalt: Klinische Evaluation einer neuartigen Plattform zur bi-instrumentalen endoskopischen Resektion im Rektum und Sigma. Das EndoTEM-System ist ein Medizinprodukt in klinischer Erprobung und wird zur Behandlung von Schleimhautwucherungen, die meist gutartig sind (Polypen), im letzten Abschnitt des Dickdarms, oder Enddarm entwickelt. Das EndoTEM-System hat für die Behandlung/Anwendung bei dieser Krankheit noch kein gültiges CE-Kennzeichen. In der geplanten klinischen Prüfung wird das EndoTEM-System erstmals in der hier vorgesehenen Weise am Menschen eingesetzt. Im Rahmen der geplanten klinischen Prüfung wird die Machbarkeit und Sicherheit des noch nicht zugelassenen EndoTEM-Systems untersucht. |
Studiendesign: Offene, prospektive, nicht randomisierte, nicht kontrollierte, multizentrische Machbarkeitsstudie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Adenom oder Frühkarzinom > 2 cm im Rektum und unteren Sigma mit Indikation zur endoskopischen en bloc Resektion mittels ESD (Endoskopische Submukosadissektion). |
Finanzierung: Robert Bosch Gesellschaft für Medizinische Forschung mbH (RBMF) |
gdFTRD-Register
Hintergrund und Inhalt: „Gastroduodenal Full Thickness Resection Device“-Register. Durch eine endoskopische Vollwandresektion (englisch „endoscopic full-thickness resection“, kurz EFTR) mit dem gdFTRD® System (englisch „gastroduodenal Full Thickness Resection Device“ System) können Polypen und andere Neubildungen des Verdauungstrakts werden. Im Rahmen dieser Studie sollen in einem Zeitraum über 5 Jahre nach der Behandlung mit dem gdFTRD® System Daten erhoben werden, um die Anwendung und die Sicherheit des gdFTRDs im klinischen Alltag zu bewerten. |
Studiendesign: Prospektive, multizentrische, single-arm, open-label Beobachtungsstudie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Patienten bei denen eine Behandlung mit dem gdFTRD® System bereits durchgeführt wurde. |
Finanzierung: Ovesco Endoscopy AG |
EKOS
Hintergrund und Inhalt: Evaluation der ultraschallgestützten Lyse zur Therapie der akuten Pfortaderthrombose. Bei Patienten mit einer akuten Thrombose des Pfortadersystems, erfolgt die Behandlung mittels einer sogenannten transjugulären, transhepatischen Lyse erfolgen. Dabei über ein Blutgefäß am Hals zunächst ein Katheter in eine Lebervene vorgeführt, von wo eine Punktion des Pfortadersystems erfolgt. Der Katheter wird dann in das durch ein Blutgerinnsel verschlossene Gefäß eingeführt und über diesen ein Medikament zur Blutverdünnung (Lysemedikament) verabreicht, mit dem Ziel, hierdurch das Blutgerinnsel aufzulösen. Ein vielversprechender Ansatz, um das Therapieansprechen der Lyse weiter zu verbessern und gleichzeitig die Komplikationsrate zu senken, ist die ultraschallgestützte Lyse. Hierbei kommt ein spezieller, mit einem Ultraschallkern versehener, Lysekatheter zum Einsatz. Die Ultraschallwellen sollen das Blutgerinnsel „auflockern“ und so eine effektivere Wirkung des Lysemedikaments ermöglichen. Die ultraschallgestützte Lyse ist für die Behandlung akuter Thrombosen im Pfortadersystem zertifiziert und zugelassen. Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit und die Häufigkeit von Komplikationen beim Einsatz der ultraschallgestützten Lyse zur Behandlung akuter Thrombosen des Pfortadersystems zu untersuchen, da diese Daten bislang noch nicht erfasst sind. |
Studiendesign: Prospektive, einarmige interventionelle Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Volljährige Patienten mit Erstdiagnose einer akuten Pfortaderthrombose. |
Finanzierung: Universitätsklinikum Freiburg |
Pankreas
Stand 12.11.2025
Pankreasregister PaCaReg
Hintergrund und Inhalt: Eine multizentrische Registerstudie zur Erfassung klinischer, epidemiologischer und biologischer Profile beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas. Die Registerstudie erfasst Patienten mit der Erstdiagnose eines Pankreaskarzinoms unabhängig vom Tumorstadium. Ziel ist der Aufbau einer umfassenden klinischen Datenbank mit der Erhebung sowohl klinischer Parameter (z.B. Krankheitsstadium, Therapieentscheidungen und -maßnahmen) als auch der Lebensqualität der Patienten. Darüber hinaus soll es eine strukturelle Erfassung der Nachsorge nach Operation eines Pankreaskarzinoms geben. Begleitend zur Registerstudie gibt es ein optionales wissenschaftliches Begleitprojekt mit der Asservierung von Biomaterial (Blut-, Tumorgewebeproben). |
Studiendesign: Multizentrische Registerstudie. |
Wichtige Einschlusskriterien: Zytologisch oder histologisch gesichertes duktales Adenokarzinom des Pankreas. |
Finanzierung: Universitätsklinikum Ulm |
Entitätsübergreifend
Stand 12.11.2025
kp-acs-2
Hintergrund und Inhalt: Prospektive, placebo-kontrollierte klinische Prüfung mit Aconit Schmerzöl bei onkologischen Patienten unter Chemotherapie zur Vermeidung einer Chemotherapie-induzierten Polyneuro-pathie (CIPN) Grad II, zur Verminderung von CIPN typischen Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit einer CIPN. Es soll geprüft werden, ob die Einreibung mit Aconit Schmerzöl die Symptome einer CIPN reduzieren bzw. das Auftreten verzögern kann. Aconit Schmerzöl ist ein anthroposophisches Arzneimittel und wird verwendet bei schmerzhaften Erkrankungen mit Ursprung im Nerven-Sinnes-System. In der Studie werden zwei Gruppen miteinander verglichen. Eine Gruppe verwendet Aconit Schmerzöl, die andere Gruppe ein Erdnussöl ohne Wirkstoff (Placebo). Die Teilnehmer werden den Gruppen nach dem Zufallsprinzip zugeteilt und weder die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt noch die Patienten oder der Patienten wissen, welcher Gruppe sie zugeteilt wurden. Diese Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einem soliden Tumor, bei denen eine Chemotherapie mit Taxanen oder Platinderivaten mit einer Dauer von mindestens 3 Monaten geplant ist. |
Studiendesign: Prospektive, multizentrische, verblindete, randomisierte, placebo-kontrollierte, klinische Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: WALA Heilmittel GmbH |
CaboLife
Hintergrund und Inhalt: Prospektive, nicht-interventionelle Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cabozantinib in der klinischen Routine bei vorbehandelten Patienten mit neuroendokrinen Tumoren. |
Studiendesign: Multizentrische, nicht-interventionelle, prospektive, einarmige Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: IPSEN Pharma |
SCOPE-Pro
Hintergrund und Inhalt: Bewertung eines multidimensionalen Kernfragensets für Screening auf Supportivbedarf mittels PROs durch Krebsbetroffene und Professionelle. Die regelmäßige Erfassung von Supportiv-/Unterstützungsbedarf mittels patientenberichteten Ergebnissen (PROs) hat eine zentrale Rolle in der onkologischen Versorgung. Sie ermöglicht es, frühzeitig unterstützende Maßnahmen einzuleiten, die Therapie gezielt anzupassen und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern. Derzeit kommen jedoch unterschiedliche Fragebögen und Erhebungsmethoden zum Einsatz, was eine standardisierte Erfassung erschwert und den Informationsaustausch behindert. Ein einheitliches Kernfragenset könnte helfen, die Bedarfserfassung zu vereinfachen, eine bessere Vergleichbarkeit der Daten zu ermöglichen und die Versorgung der Patienten effizienter zu gestalten. |
Studiendesign: Prospektive multizentrische Studie. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie |
Impuls-A
Diese Studie wird vom Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt.
Hintergrund und Inhalt: Implementierung eines Unterstützungsangebotes für Langzeitkrebsüberlebende im Alter. Immer mehr Menschen überleben ihre Krebserkrankung. Viele davon sind über 70 Jahre alt. Doch ehemals Krebserkrankte stehen nach Abschluss ihrer Akutbehandlung (z. B. Chemotherapie oder Bestrahlung) oft vor Herausforderungen. |
Wichtige Einschlusskriterien:
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Finanzierung: Universitätsklinikum Heidelberg, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe |
Ansprechpartner
Prüfärzte
Internistische Onkologie:
Dr. med. Stefan Angermeier
Dr. med. Matthias Ulmer
Dr. med. Andreas Grotz
Dr. med. Mirna Nahas
Gastroenterologie:
Prof. Dr. med. Karel Caca
Dr. med. Andreas Wannhoff
Studienassistenz
Dr. Katja Hahmann-Dolle
Velinka Andonov
Sabrina Greiner
07141-99-81669
07141-99 94473
07141- 99 94459
Adresse & Besuchszeiten
Adresse
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