Medizinisches Versorgungszentrum für Innere Medizin und Gastroenterologie

Das Team des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) für Innere Medizin und Gastroenterologie der RKH Enzkreis-Kliniken heißt seine Patienten in den Praxisräumen im Herzen von Mühlacker willkommen. Die Schwerpunkte der Praxis liegen in der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Schilddrüse und der Reisemedizin. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem RKH Krankenhaus Mühlacker können in der Klinik notwendige Magen- und Darmspiegelungen durchgeführt werden.

Im Vordergrund stehen eine sorgfältige Diagnostik und der direkte Kontakt zwischen Patient und Praxis. Fachliche Kompetenz, langjährige medizinische Erfahrung, moderne Therapien, gute Beratung und ein eingespieltes Praxisteam sorgen für eine gute Begleitung und das Wohlbefinden der Patienten.

Leistungsspektrum

Magen und Darm

Alle notwendige Magen- und Darmspiegelungen können in unserem RKH Krankenhaus Mühlacker durchgeführt werden.

Herz und Schilddrüse

  • Herzultraschall (Echokardiographie)
  • EKG in Ruhe
  • Ergometrie (Belastungs-EKG)
  • Langzeit-EKG über 24 bis 72 Stunden
  • Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden (ABDM)
  • Labordiagnostik
  • Troponintest (Herzinfarktschnelltest)
  • Schilddrüsenultraschall
  • DMP-Programm bei KHK

Labor-Diagnostik

  • H2-Atemtest auf Laktose-, Fruktose-, Sorbit-Intoleranz und bakterielle Fehlbesiedlung
  • 13C-Atemtest auf Helicobacter pylori
  • Histamin-Intoleranztest (Methylhistamin-Urintest)
  • Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltest (in der Klinik)
  • SARS-CoV-2 Antikörper-Schnelltest (in der Praxis)
  • diverse Stuhlanalysen

Gelbfieberimpfung

Gelbfiebererkrankung:
Gelbfieber ist eine akut lebensbedrohliche Infektionskrankheit, welche bei ungünstigem Verlauf tödlich enden kann. Die Erkrankung wird in bestimmten tropischen Regionen in Südamerika und Afrika von tag- und nachtaktiven Mücken übertragen. Eine Übertragung ist in ländlichen aber auch in städtischen Regionen möglich. Erreger des Gelbfiebers ist das Gelbfiebervirus.

Gelbfieberimpfung:
Die gut wirksame und von Gesunden im allgemeinen gut vertragene Impfung erfolgt mit einem sogenannten “Lebend-Virusimpfstoff“. Eine kleine Menge der abgeschwächten, aber vermehrungsfähigen Gelbfieber-Impfstoffviren wird unter die Haut des Oberarms gespritzt. In den ersten 2 - 7 Tagen nach der Impfung kommt es im Körper zu einer Vermehrung von Impfstoffviren. Dadurch wird das gesunde Immun- und Abwehrsystem zur Bildung von Abwehrstoffen angeregt. 10 Tage nach der Erstimpfung sind Sie für mindestens 10 Jahre, vermutlich sogar ein Leben lang, gegen Gelbfieber geschützt.

Nebenwirkungen und Komplikationen der Gelbfieberimpfung:
Während der ersten 2 - 7 Tage nach der Impfung können bei bis zu 20% der Geimpften kurzfristig Lokalreaktionen an der Impfstelle, grippeähnliche Beschwerden, Magen-Darmbeschwerden oder Kopfschmerzen auftreten. Bei Allergien gegen Impfstoffbestandteile sind allergische Überempfindlichkeitsreaktionen möglich. Deswegen sollten Sie 30 Minuten nach der Impfung in unserer Praxis verweilen. Sehr selten kann es durch den Gelbfieberimpfstoff zu einer Entzündung des Gehirns, zu einer Erkrankung anderer Organe oder zu Todesfällen kommen. In Deutschland sind bisher keine Todesfälle berichtet worden.

Wichtige Hinweise nach der Gelbfieberimpfung:
Nach der Impfung eine Woche lang Sonnenbäder, Aufenthalte in großer Höhe und Solarien meiden. Außergewöhnliche körperliche Anstrengungen wie Extremsportarten, Marathonläufe etc., Operationen und Saunaaufenthalte vermeiden. Keine großen Mengen Alkohol trinken. 4 Wochen lang kein Blut spenden! Für die Dauer von 4 Wochen nach der Impfung sollte eine Schwangerschaft vermieden werden. Bei Krankheitszeichen nach der Gelbfieberimpfung informieren Sie bitte unsere Praxis oder Ihren Hausarzt. Über notwendige Zeitabstände zu weiteren Schutzimpfungen lassen Sie sich vom Arzt beraten.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen vor Mückenstichen:
Geschlossene, helle Bekleidung tragen, Moskitonetz verwenden, mückenabweisende Hautschutzmittel (Repellentien) auftragen. Sich vor allem nachts in geschützten, klimatisierten Räumen aufhalten.

Download Fragebogen zur Gelbfieberimpfung.

Hinweis:
Die Gelbfieberimpfung ist keine Kassenleistung. Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat in Rechnung gestellt.

Bitte zu allen Beratungen und Impfungen den Impfausweis mitbringen.