
Die Deutsche Krebshilfe nimmt den Weltkrebstag zum Anlass, verstärkt über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der -früherkennung sowie die aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten der Diagnose, Therapie und Nachsorge zu informieren. „Versorgungslücken schließen“ - das ist das Motto des Weltkrebstages 2022 und der mit diesem Tag startenden weltweiten Kampagne, die bis 2024 laufen wird. Versorgungslücken gibt es auch im reichen Deutschland mit seinem Gesundheitssystem, das nach wie vor als eines der besten der Welt gilt. Für an Krebs Erkrankte sowie deren Angehörige gibt es mit der Ambulanten Krebsberatungsstelle Ludwigsburg im RKH Klinikum Ludwigsburg nun ein Angebot für psychosoziale Beratung auch nach Abschluss der Therapie oder während einer ambulanten Behandlung. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit unserem Start in 2021 dazu beitragen konnten, eine Versorgungslücke im Landkreis Ludwigsburg zu schließen“, sagt Philip Schreiber, Mitarbeiter des Teams der Ambulanten Krebsberatungsstelle Ludwigsburg.
Eine gute Therapie nach einer Krebsdiagnose zu erhalten, hängt weltweit - auch im Landkreis Ludwigsburg - nicht unwesentlich von sozioökonomischen Faktoren ab. Ob arm oder reich, ob auf dem Land oder in der Stadt lebend, ob jung oder alt, ob Mann oder Frau, ob Migrationshintergrund - diese und noch viele andere Faktoren können den Weg durch eine Erkrankung mitbestimmen. Doch jeder Mensch soll die gleichen Zugangsvoraussetzungen für eine gute Therapie und entsprechende Beratungsangebote haben. Darauf will das Team der Ambulanten Krebsberatungsstelle Ludwigsburg im Kleinen hinwirken. Sie will im Landkreis Ludwigsburg Barrieren abbauen, Versorgungslücken schließen und diejenigen Betroffenen in den Blick und an die Hand nehmen, denen der Zugang zum Gesundheitssystem schwer fällt.
Nähere Informationen zur Ambulanten Krebsberatungsstelle Ludwigsburg findet man unter www.rkh-gesundheit.de/ambulante-krebsberatungsstelle/ und zum Weltkrebstag unter
www.worldcancerday.org.