RKH Orthopädische Klinik Markgröningen ist konsequent transparent

Veröffentlichung medizinischer Qualität mit Routinedaten

Orthopädische Klinik Markgröningen, Außenaufnahme

Die RKH Orthopädische Klinik Markgröningen veröffentlicht zum siebten Mal ihre medizinische Ergebnisqualität. Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Qualität durch Messung, Transparenz und Prozessoptimierung. Die Ergebnisse zeigen sehr gute Werte bei der Behandlung von Patienten, die einen künstlichen Gelenkersatz an Knie und Hüfte benötigen sowie bei Patienten mit einem operativen Eingriff an der Bandscheibe. Die Qualitätsdaten der Klinik sind auf der Startseite der Homepage der RKH Gesundheit unter www.rkh-gesundheit.de über den Menüpunkt „Über uns“ und dort weiter unter „Qualität“ abrufbar.

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz, deren Ziele die Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität und ein offener Umgang mit Fehlern sind. Derzeit sind rund 500 Krankenhäuser Mitglied in der Initiative Qualitätsmedizin. Basis sind über 350 Qualitätskennzahlen für mehr als 60 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren. Diese Qualitätskennzahlen greifen auf Routinedaten zurück und bieten eine umfangreiche Basis für eine Vergleichbarkeit. „Die gute Ausbildung und Erfahrung unserer Operateure sowie die ständige Verbesserung von Behandlungsprozessen und –ergebnissen führt zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit. Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung zukommen zu lassen“, so Olaf Sporys, Geschäftsführer der RKH Orthopädische Klinik Markgröningen (OKM). „Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Die IQM Daten zur medizinischen Ergebnisqualität belegen unsere Stärken, zeigen aber auch, wo Optimierungspotenzial besteht“.

Die OKM weist erneut insgesamt ein sehr gutes Ergebnis auf, da alle Ziele in den von der IQM erfassten Bereichen - Erkrankungen von Knochen, Gelenken und Bindegewebe - erreicht wurden. „Für unser Zentrum für Endoprothetik, Wechselendoprothetik und Rheumaorthopädie ist das eine Bestätigung der täglichen Arbeit sowie unserer Zertifizierung als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“, erklärt Professor Dr. Bernd Fink, Ärztlicher Direktor des Zentrums. Ein ebenso gutes Ergebnis hat das Wirbelsäulenzentrum unter Leitung der Ärztlichen Direktoren Dr. Christoph R. Schätz und Dr. Stefan Krebs erreicht, das auch als Wirbelsäulenzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zertifiziert ist und mit rund 2.000 Eingriffen im Jahr zu den größten Zentren bundesweit gehört.

Dass man sich nicht auf den guten Ergebnissen ausruht und dass die medizinische, pflegerische und therapeutische Behandlungs- und Ergebnisqualität ein ständiger Prozess ist, der die Patientensicherheit und -zufriedenheit gewährleistet, ist im Versorgungsauftrag der Spezialklinik für orthopädische Erkrankungen als Maximalversorger festgelegt. „Unsere Ergebnisse veröffentlichen wir ganz bewusst freiwillig im Internet. Diese konsequente Transparenz setzt hierzulande Maßstäbe und ist für uns vor allem zusätzlicher Ansporn, um noch besser zu werden“, so Olaf Sporys.

„Als Mitglied von IQM schauen wir uns auch unsere AOK-QSR-Langzeitergebnisse sehr genau an, die unabhängig von IQM immer am Jahresende von der AOK veröffentlicht werden“, erläutert Olaf Sporys. Die Abkürzung QSR steht für „Qualitätssicherung mit Routinedaten“. Mit den bei der AOK gespeicherten Routinedaten lassen sich Behandlungsverläufe für AOK-versicherte Patienten sektorenübergreifend auswerten. In der Gesundheitsversorgung wird in Deutschland zwischen drei Sektoren unterschieden: dem ambulanten Sektor, der primär von den niedergelassenen Ärzten sichergestellt wird, dem stationären Sektor, für den die Krankenhäuser zuständig sind, und dem Reha-Sektor, den die jeweiligen Reha-Einrichtungen übernehmen.

Mit dem QSR-Verfahren werden Komplikationsraten gemessen, wobei der Eintritt der Komplikation bis zu 365 Tage nach dem Eingriff liegen kann. „Denn gerade die Qualitätsmessung beim Hüftgelenkersatz darf eben nicht nur den Zeitraum des stationären Aufenthalts beinhalten, bei dem wir dem Patienten das Hüftgelenk implantiert haben. Schließlich soll der Patient möglichst lange Zeit gut mit dem OP-Ergebnis leben“, so der Ärztliche Direktor Prof. Fink. Dafür setzt die Klinik auf bewährte Implantate und liefert selbst schon seit vielen Jahren die Daten an das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD), das sich zum Ziel gesetzt hat, die Qualität verwendeter Endoprothesen zu sichern und zu verbessern und dadurch die Patientensicherheit zu erhöhen. Auch für die Krankenkassen ist dies ein wichtiges Thema, denn sie können mit den Leistungserbringern Qualitätsverträge im Krankenhaus, für erfolgreiche OPs und Patientensicherheit schließen. Die AOK Baden-Württemberg setzt sich schon seit vielen Jahren für eine herausragende Behandlungsqualität ein. Durch den Abschluss von Qualitätsverträgen im Krankenhaus sollen Versicherte der AOK Baden-Württemberg eine Behandlung nach höchsten Qualitätsstandards erhalten. Seit 2021 hat die OKM einen entsprechenden Vertrag mit der AOK Baden-Württemberg als eine von drei Kliniken in Baden-Württemberg abgeschlossen.