RKH Krankenhaus Mühlacker - Erweiterung des Untersuchungs- und Behandlungsspektrums der Gefäßchirurgie

Neue Behandlungsmethoden für Gefäßpatienten werden mit dem zweiten Herzkatheterlabor wieder möglich

von links: Gefäßchirurg Dr. Michael Lohmann und Radiologe Dr. Christian Steinbrück

Seit ihrer Etablierung im RKH Krankenhaus Mühlacker im Jahr 2011 existiert zwischen der Sektion Gefäßchirurgie und dem im Krankenhaus untergebrachten Zentrum für Bildgebende Diagnostik und Intervention – eine Radiologische Gemeinschaftspraxis von Dr. Karl Schnabel, Bruno Elkes, Dr. Christian Steinbrück und Dr. Oda von Kügelgen - eine enge Zusammenarbeit. „Nach einer fast zweijährigen Planungs- und Umbauphase ist die Gefäßchirurgie seit September wieder in der Lage, nahezu alle Gefäßerkrankungen zu diagnostizieren“, sagt Dr. Michael Lohmann, Ärztlicher Leiter der Sektion Gefäßchirurgie im RKH Krankenhaus Mühlacker. Hierfür wurde in dem nun zweiten Herzkatheterlabor eine neue, hochmoderne Angiographieanlage (Gefäßröntgen) aufgebaut.

Diese ermöglicht das Erkennen und die Behandlung von Gefäßerkrankungen. Das trifft vor allem auf arterielle Durchblutungsstörung der Beine, aber auch der Arme, insbesondere von Dialysezugängen zu. Des Weiteren können auch wieder Patienten untersucht werden, bei denen eine Kernspin-Untersuchung der Blutgefäße nicht möglich ist.

„In den letzten zwei Jahren mussten Patienten immer wieder in das RKH Klinikum Ludwigsburg zur Behandlung überwiesen werden. Dies ist nun wieder sowohl ambulant wie auch stationär im RKH Krankenhaus Mühlacker möglich“, so Lohmann. In einer Zeit, in welcher die Zahl der Menschen mit Durchblutungsstörung stetig zunimmt, ist jetzt wieder eine wohnortnahe Versorgung gewährleistet.