
Die Zahl der COVID-19-Infektionen in Baden Württemberg ist weiter rückläufig. Dennoch wurde jetzt im RKH Krankenhaus Marbach ein Patient trotz aller Sicherheitsmaßnahmen positiv auf das Coronavirus getestet. Deshalb haben die RKH Kliniken entschieden, die betroffene Station kurzfristig zu schließen.
Die dort eingesetzten 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden mit sofortiger Wirkung in häusliche Quarantäne geschickt. Mit den verbleibenden Mitarbeitern war der Stationsbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten, so dass die verbliebenen stationären Patienten zur weiteren Behandlung nach Ludwigsburg verlegt wurden.
„Die Sicherheit unserer Patienten und das Wohl der Beschäftigten sind uns sehr wichtig, deshalb haben wir so entschieden“, sagt Anne Matros, Regionaldirektorin der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH.
Die Schließung der Station gilt vorübergehend. „Über die weitere Vorgehensweise entscheiden wir in der nächsten Woche“, so Matros.