RKH Kliniken im Landkreis Ludwigsburg erreichen die notwendigen Mindestmengen

Medizinisches Konzept des Klinikverbunds der RKH Gesundheit seit vielen Jahren weiterentwickelt

Das RKH Klinikum Ludwigsburg, das RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen und die RKH Orthopädische Klinik Markgröningen erfüllen die vom Gemeinsamen Bundesausschuss vorgegebenen jährlichen Mindestmengen für das Jahr 2023 und erhalten damit die Genehmigung, diese Leistungen auch 2024 zu erbringen. Das geht aus einer Rückmeldung der gesetzlichen Krankenkassen an die RKH Gesundheit hervor. Das Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim an den beiden Standorten Ludwigsburg und Bietigheim erfüllt weit mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestmenge von  chirurgischen Behandlungen von Brustkrebs. Das RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen und die RKH Orthopädische Klinik Markgröningen schaffen beide weit über den vorgeschriebenen Werten die Mindestmarke von jährlich 50 Kniegelenk-Totalendoprothesen. Das RKH Klinikum Ludwigsburg erreicht die vorgegebene Menge von mindestens 20 komplexen Eingriffen an der Bauchspeicheldrüse auch dort weit drüber hinaus und die Versorgung von mindestens 25 Frühgeborenen mit einem Gewicht unter 1250 Gramm.

Die ersten Mindestmengen wurden 2005 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erlassen. Der 2004 etablierte G-BA setzt sich aus zehn Mitgliedern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) sowie drei unparteiischen Mitgliedern zusammen. Auf Basis wissenschaftlicher Daten zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Menge und Qualität. Je mehr Erfahrung und Routine die einzelnen Ärztinnen und Ärzte in einer Klinik haben, desto höher wird die Qualität bei der Diagnose, der Auswahl des richtigen Verfahrens, beim Umgang mit Komplikationen und des Behandlungsergebnisses.

Dass solche Vorgaben an Mindestmengen im Einzelfall auch lebensentscheidend sein können, zeigt insbesondere die Mindestmenge bei der Versorgung von Frühgeborenen mit einem Aufnahmegewicht unter 1250 g. Das Perinatalzentrum im RKH Klinikum Ludwigsburg erwartet für 2023 rund 30 Neugeborene. Als Level 1-Perinatalzentrum verfügt es über die höchste Versorgungsstufe der Neugeborenenmedizin in Deutschland und steht für die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen mit höchstem Risiko. Dies erfordert nicht nur eine hochmoderne apparative Ausstattung, sondern auch eine hohe Qualifikation und Spezialisierung des ärztlichen und pflegerischen Personals. Zu einer umfassenden und hochwertigen Versorgung der Frühchen gehört auch eine adäquate, individuelle Frühchenernährung, die in der Zentralapotheke der RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim hergestellt wird.

„Wir entwickeln das medizinische Leistungsspektrum der Kliniken der RKH Gesundheit permanent weiter, konzentrieren spezielle Leistungen an einzelnen Klinikstandorten, bauen aber gleichzeitig auch die Grundversorgung an allen Standorten aus“, sagt Prof. Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Gesundheit. Die Weiterentwicklung von Strukturen und Leistungen im Klinikverbund der RKH Gesundheit hat es seit vielen Jahren ermöglicht, die geforderten Mindestmengen zu erfüllen und damit eine hohe Qualität anzubieten.