Neue Impulse für die Kniebehandlung aus Markgröningen

RKH Orthopädische Klinik Markgröningen bringt in Stuttgart Knie-Experten aus aller Welt zur Vorstellung moderner Therapien zum Erhalt der Gelenkfunktion zusammen

Knie-Spezialistinnen und Spezialisten aus drei Kontinenten tauschten sich unter wissenschaftlicher Leitung der RKH Orthopädische Klinik Markgröningen über neue Behandlungskonzepte zum Erhalt der Funktion des Kniegelenks aus.

Wenn das Kreuzband reißt, das Knie nach einer Sportverletzung instabil bleibt oder Fehlstellungen langfristig Schmerzen und eine frühzeitige Arthrose verursachen, wünschen sich Betroffene vor allem eines: wieder mobil zu werden und das eigene Gelenk möglichst lange zu erhalten. Mit genau diesen Fragen beschäftigten sich vergangene Woche internationale Knie-Spezialistinnen und -Spezialisten beim Fachkongress „Ligaments + Bones“ in Stuttgart. 119 Ärztinnen und Ärzte aus 29 Ländern und drei Kontinenten kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und neue Behandlungskonzepte zu diskutieren. Die wissenschaftliche Leitung lag bei Prof. Dr. Philipp Schuster, leitender Arzt der Klinik für Sportorthopädie und spezielle Gelenkchirurgie der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen.

„Unser Ziel ist es, Verletzungen und Fehlstellungen so zu behandeln, dass Patientinnen und Patienten ihre natürliche Gelenkfunktion möglichst langfristig erhalten können“, erläutert Prof. Dr. Philipp Schuster. „Der intensive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt hilft dabei, neue Erkenntnisse schnell in die Behandlungspraxis zu übertragen.“

Im Mittelpunkt des Kongresses standen moderne Verfahren zur Behandlung komplexer Knieverletzungen. Dabei geht es zunehmend nicht mehr nur um einzelne verletzte Strukturen wie beispielsweise ein gerissenes Kreuzband. Vielmehr betrachten Spezialisten das Kniegelenk als Ganzes. Auch die Stellung der Knochen, die Belastungsverhältnisse im Gelenk sowie der Zustand von Menisken und Knorpel spielen eine wichtige Rolle für den langfristigen Behandlungserfolg. 

Ein wichtiger Bestandteil dieser gelenkerhaltenden Therapiekonzepte sind Osteotomien. Bei diesen Eingriffen werden Knochen gezielt durchtrennt und in einer korrigierten Position stabilisiert, um Fehlstellungen auszugleichen und die Belastungsverhältnisse im Knie zu verbessern. Je nach Befund können solche Verfahren mit Bandrekonstruktionen kombiniert werden. Ziel ist es, die Ursache von Beschwerden möglichst präzise zu erkennen und die Therapie individuell darauf abzustimmen.

Neben wissenschaftlichen Vorträgen standen praktische Workshops und live übertragene Operationen auf dem Programm. Die Teilnehmenden diskutierten konkrete Behandlungsfälle und tauschten Erfahrungen aus ihren jeweiligen Gesundheitssystemen aus.

Für die RKH Orthopädische Klinik Markgröningen unterstreicht die Ausrichtung des Kongresses ihre internationale Vernetzung und ihre Rolle als spezialisiertes Zentrum für Kniechirurgie. Die Erkenntnisse aus dem internationalen Austausch fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung moderner Behandlungskonzepte ein und kommen damit auch Patientinnen und Patienten in der Region zugute.

Das Zentrum für Sportorthopädie und spezielle Gelenkchirurgie der RKH Orthopädische Klinik Markgröningen unter des Ärztlichen Direktors Dr. Jörg Richter ist auf die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats spezialisiert. Das Zentrum widmet sich unter anderem der Diagnostik und operativen Behandlung komplexer Knieverletzungen sowie der Weiterentwicklung gelenkerhaltender Therapieverfahren.