Kliniken der RKH Gesundheit erhielten Besuch aus Israel

Führungen und Austausch mit Delegationen des Landkreises und der Klinik

Die Israel-Delegation des Landkreises war beeindruckt von der leistungsfähigen Notfallmedizin und innovativen gebäude- und Energietechnik im RKH Klinikum Ludwigsburg.

Die Freundschaft zwischen der Region Oberes Galiläa im Norden Israels und dem Landkreis besteht bereits seit 1983 und ist die älteste partnerschaftliche Verbindung des Landkreises. Seit Juni 2015 wurde auch eine Klinikpartnerschaft zwischen den RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim und dem ZIV Medical Center in Zefat geschlossen. Seither pflegen beide Kliniken einen regelmäßigen, intensiven Austausch mit Hospitationen von Mitarbeitenden aus der Medizin und der Pflege. Im Rahmen der Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Landkreises Ludwigsburg besuchten eine große Delegation mit Vertretern unterschiedlicher Fachbereiche der Regionalverwaltung des Oberen Galiläas und eine kleine Delegation des ZIV Medical Centers in Zefat das RKH Klinikum Ludwigsburg.

Die israelische Delegation der Regionalverwaltung Oberes Galiläa unter Leitung von Chairman Giora Zaltz besuchte die Notaufnahme, deren Funktionsweise und Prozesse Prof. Dr. Oliver Hautmann, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Interdisziplinäre Notfallmedizin, vorstellte. Ein weiterer Themenschwerpunkt war Nachhaltigkeit in Verbindung mit effizienter Gebäude- und Energietechnik. Bei einem Rundgang im Untergeschoss und auf dem Dach des Klinikums wurden das Blockheizkraftwerk, die Kältemaschinen und die Rückkühlwerke gezeigt und deren Funktionsweise und Vorteile erklärt.

Die vierköpfige Delegation des Partnerkrankenhauses in Zefat erhielt bei einem mehrtägigen Programm einen Einblick in viele Fachbereiche im RKH Klinikum Ludwigsburg. Dazu zählten beispielsweise das Herzkatheterlabor, die Druckkammer, die Neonatologie, die Mikrobiologie, das Simulationszentrum, die Endoskopie, die Physiotherapie und der Raum der Stille. Es gab auch die Gelegenheit, sich über einige Themen und den dabei gemachten Erfahrungen auszutauschen wie etwa der Fachkräftemangel, der Wandel im Gesundheitswesen und der Patientenstruktur oder der Umgang mit COVID-Patienten.

Beide Seiten bekräftigten den wertvollen Austausch zwischen den Kliniken und den einzelnen Berufsgruppen, der durch weitere Hospitationen in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden soll.