„Herzzentrum Württemberg e. V.“ – Neuer Verein zur Förderung von Herzmedizin auf Spitzenniveau in der Metropolregion Stuttgart gegründet

Gründungsmitglieder: Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim und Kreiskliniken Reutlingen

Das schwache Herz

Der neu gegründete Verein „Herzzentrum Württemberg e. V.“ widmet sich der Herzmedizin auf Spitzenniveau in der Metropolregion Stuttgart. Institutionelle Gründungsmitglieder sind die Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH (RBK) und die RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH in Ludwigsburg.


„Unser Anspruch ist es, herzerkrankte Menschen auch höchstem Niveau zu therapieren. Um medizinische Höchstleistungen erreichen zu können, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern. Auch den Austausch mit unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen möchten wir verbessern und intensivieren – dafür braucht es eine Plattform für die Region Württemberg“, erklärt Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher, Medizinischer Geschäftsführer des
Robert-Bosch-Krankenhauses und Gründungsmitglied, das Anliegen des Vereins „Herzzentrum Württemberg e. V.“

Prof. Dr. med. Jörg Martin, Geschäftsführer der zur RKH Gesundheit gehörenden RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH sowie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH und ebenfalls Gründungsmitglied, ergänzt: „Unser primäres Ziel ist es, unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich herzmedizinisch zu versorgen. Deshalb engagieren wir uns insbesondere auch in der beruflichen Fort- und Weiterbildung unserer ärztlichen Kolleginnen und Kollegen“. Geplant sind interdisziplinäre Qualitätszirkel sowie gemeinsame, klinikübergreifende Herz- und Kreislaufkonferenzen, die Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit bieten, sich über komplexe Fälle sowie Therapiemöglichkeiten auszutauschen.

„Mit dieser Gründung kann und soll sich die sektorenverbindende Zusammenarbeit zum Nutzen der Patientinnen und Patienten weiter verbessern“, erläutert Dr. med. Norbert Smetak, 1. Bundesvorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) e.V.

Patientinnen und Patienten profitieren künftig außerdem von einem sogenannten Zweitmeinungsprogramm, das der Verein etablieren wird. So erhalten herzkranke Menschen bei Bedarf schnell und unbürokratisch eine medizinische Zweitmeinung innerhalb des Netzwerks.

Ziele des Vereins sind auch, gemeinschaftliche, klinik- und praxisübergreifende Strukturen und einheitliche Dokumentationsstandards zu schaffen sowie ein Studienmanagement zu etablieren, um so einen ganzheitlichen Ansatz und neue Qualitätsstandards in der Therapie von herzerkrankten Menschen zu gewährleisten. Zudem planen die Gründungsmitglieder die Etablierung einer Sektion zum Thema Psychokardiologie, die sich mit dem wechselseitigen Zusammenhang zwischen psychischen Faktoren und Herzerkrankungen befasst und immer mehr in den Blick von Medizinerinnen und Medizinern rückt.

Die Geschäftsstelle des Vereins „Herzzentrum Württemberg e. V.“ ist am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart angesiedelt.


Institutionelle Gründungsmitglieder

•    Robert-Bosch-Krankenhaus,
vertreten durch Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher

•    RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim GmbH (RKH)
vertreten durch Anne Matros und Prof. Dr. med. Jörg Martin

•    Kreiskliniken Reutlingen GmbH (KKR)
vertreten durch Dominik Nusser und Prof. Dr. med. Jörg Martin


Persönliche Gründungsmitglieder

•    Prof. Dr. med. Raffi Bekeredjian, Robert-Bosch-Krankenhaus
•    PD Dr. med. Ralph Bosch, Cardiocentrum Ludwigsburg
•    Prof. Dr. med. Karl Konstantin Haase, Kreiskliniken Reutlingen GmbH
•    Dr. med. Sebastian Kruck, Cardio Centrum Ludwigsburg-Bietigheim
•    Dr. med. Martin Maunz, RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen GmbH
•    Prof. Dr. med. Bartosz Rylski, Robert-Bosch-Krankenhaus
•    Dr. med. Norbert Smetak, 1. Bundesvorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) e.V.
•    Dr. med. Dierk-Christian Vogt, Kardiologie Asperg
•    Prof. Dr. med. Christian Wolpert, RKH Klinikum Ludwigsburg