Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen – ist aber bei frühzeitiger Erkennung in vielen Fällen heilbar oder sogar vermeidbar. Der Darmkrebsmonat März steht bundesweit im Zeichen der Aufklärung und Prävention. Die RKH Gesundheit nimmt dies zum Anlass, mit zwei Informationsveranstaltungen in Bietigheim am 9. März und Bruchsal am 25. März insbesondere auf die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam zu machen und über moderne Vorsorgemöglichkeiten und Untersuchungsmethoden zu informieren.
Seit 2002 macht der Darmkrebsmonat März deutschlandweit auf die Bedeutung der Vorsorge ab einem Alter von 50 Jahren aufmerksam. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zur Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen zu motivieren. Denn Darmkrebs entwickelt sich häufig über Jahre hinweg aus zunächst gutartigen Vorstufen – und genau hier setzt Prävention an. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Polypen frühzeitig erkannt und entfernt werden, bevor sie sich zu Krebs entwickeln. Moderne Untersuchungsverfahren wie Stuhltests oder die Darmspiegelung ermöglichen eine zuverlässige Diagnostik. Wird Darmkrebs früh entdeckt, sind die Heilungschancen sehr hoch. Prof. Dr. Karel Caca, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämato-Onkologie, Diabetologie und Infektiologie, betont: „Durch regelmäßige Vorsorge kann Darmkrebs frühzeitig erkannt und häufig endoskopisch, also besonders schonend, behandelt oder operiert werden.“
Aus Anlass des Darmkrebsmonats lädt die RKH Gesundheit zu zwei öffentlichen Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger ein:
Am 9. März 2026, 18 Uhr, beantwortet Dr. Marc Müller, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämato-Onkologie, Pneumologie und Palliativmedizin im RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen, die wichtigsten Fragen rund um die Darmkrebs-Vorsorge. Neben Ablauf und Nutzen der Untersuchungen stellt er moderne diagnostische Möglichkeiten verständlich vor. Die Veranstaltung findet in der Mitarbeiter-Cafeteria des RKH Krankenhauses Bietigheim-Vaihingen statt.
In der RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal findet am 25. März 2026, 17 Uhr im Kasino unter der Leitung von Prof. Dr. Sven Richter, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, ein Informationsabend des Darmzentrums unter dem Motto „Gemeinsam gegen den Darmkrebs“ statt. Dabei beleuchten er und mehreren Expertinnen und Experten das Thema Darmkrebs aus unterschiedlichen medizinischen Perspektiven. Zusammen mit Oberarzt Dr. Reinholdt-Dieter Baier zeigt Prof. Richter die Möglichkeiten der minimal-invasiven Chirurgie bei Dick- und Enddarmkrebs auf. Danach berichtet Dr. Christoph Müller von der Strahlentherapie ViDia Kliniken Karlsruhe, von Therapieerfolgen durch Radioonkologie. Abschließend erläutert Dr. Holger Noga, Praxis für Hämatologie und Onkologie Bruchsal, wie medikamentöse Tumortherapie im Vergleich zur Chemotherapie funktioniert. Den Referaten schließt sich eine Diskussions- und Fragerunde an.
Mit den Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März möchte die RKH Gesundheit Bürgerinnen und Bürger ermutigen, das Thema aktiv anzugehen. Vorsorge ist einfach, wirkungsvoll – und kann Leben retten.