
Gute Nachrichten für die Region: Das Zentrum für Hand- und Plastische Chirurgie der RKH Orthopädische Klinik Markgröningen (OKM) ist erneut als Hand, Trauma- und Replantationszentrum (HTRC) anerkannt worden. Mit dieser Anerkennung wird die hohe Qualität und Spezialisierung in der Versorgung schwerer Handverletzungen bestätigt. Grundlage sind die Qualitätskriterien der europäischen handchirurgischen Fachgesellschaft Federation of European Societies for Surgery of the Hand (FESSH).
Spezialisierte Versorgung nach klaren Qualitätskriterien
Schwere Handverletzungen – etwa durch Arbeits- oder Freizeitunfälle – sind medizinische Notfälle. Je schneller eine spezialisierte Versorgung erfolgt und eine mikrochirurgische Expertise verfügbar ist, desto größer sind die Chancen, Funktion, Sensibilität und Beweglichkeit der Hand zu erhalten. Dies gewährleistet die Markgröninger Handchirurgie als zertifiziertes Hand Trauma- und Replantationszentrum mit spezialisierten Teams und standardisierten Abläufen. „Eine schwere Handverletzung kann das gesamte Leben verändern. Unser Anspruch ist, im Ernstfall sofort die richtige Behandlung anbieten zu können – ohne Zeitverlust und auf höchstem fachlichem Niveau“, sagt Prof. Dr. Max Haerle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Hand- und Plastische Chirurgie.
Die Zertifizierung durch die europäische handchirurgische Fachgesellschaft gilt jeweils für fünf Jahre und setzt klar definierte Struktur- und Qualitätsmerkmale voraus. Dazu gehören ein qualifiziertes Team spezialisierter Handchirurgen, festgelegte Mindestfallzahlen sowie umfassende operative und rehabilitative Behandlungsmöglichkeiten. „Die Zertifizierung bestätigt nicht nur unsere operative und mikrochirurgische Expertise, sondern auch die optimalen Versorgungsstrukturen dahinter – von der Diagnostik und Operation bis zur spezialisierten Rehabilitation“, so Prof. Haerle.
Führende Expertise in der elektiven Handchirurgie
Abgesehen von der Versorgung schwerer Handverletzungen, werden in Markgröningen alle Erkrankungen und Verletzungen der Hand und des Handgelenks mit modernsten Verfahren behandelt. Prof. Dr. Max Haerle und Prof. Dr. Florian Lampert, Leitender Oberarzt, gehören zu den bundesweit anerkannten Experten für elektive Handchirurgie. Beide werden nicht nur in der FOCUS-Ärzteliste, sondern regelmäßig in sämtlichen renommierten Empfehlungs- und Expertenlisten für Handchirurgie geführt. Sie verfügen zudem über das Expertenzertifikat Handchirurgie, das im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) vergeben wird. Dieses Zertifikat ist an hohe fachliche Anforderungen, kontinuierliche Fortbildung sowie dokumentierte operative Erfahrung gebunden und unterstreicht die ausgewiesene Spezialisierung der beiden Handchirurgen.
Mit dieser Kombination aus international anerkannter Traumaversorgung und führender Expertise in der elektiven Handchirurgie nimmt das Zentrum für Hand- und Plastische Chirurgie der OKM eine herausragende Stellung in der Region und darüber hinaus ein. Jährlich werden in Markgröningen rund 2.000 handchirurgische sowie etwa 900 plastisch-chirurgische Eingriffe durchgeführt. Das Spektrum reicht von komplexen Unfallverletzungen über Nervenchirurgie und Handgelenksarthroskopie bis zur Behandlung chronischer Erkrankungen und angeborener Fehlbildungen – einschließlich strukturierter Nachbehandlung.