AOK bescheinigt RKH Kliniken in Ludwigsburg und Bietigheim hohe Behandlungsqualität

Bestbewertungen für Herzkathetereingriffe und Bauchchirurgie: Mehrfach drei AOK-Lebensbäume im bundesweiten Qualitätsvergleich

Gute Nachrichten für Patientinnen und Patienten der Kliniken in Ludwigsburg und Bietigheim: Gleich mehrere medizinische Fachabteilungen der RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim haben bei der Qualitätsbewertung der AOK für das Jahr 2025 hervorragende Ergebnisse erzielt. Sowohl die Kardiologie am RKH Klinikum Ludwigsburg als auch die Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Standorten Ludwigsburg und Bietigheim erhielten in verschiedenen Behandlungsbereichen die Bestbewertung von drei AOK-Lebensbäumen.

Drei Lebensbäume bedeuten, dass eine Klinik bei der jeweiligen Behandlung zu den besten 20 Prozent der bundesweit bewerteten Krankenhäuser gehört und eine besonders geringe statistisch ermittelte Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse aufweist. Zwei Lebensbäume stehen für eine durchschnittliche Ergebnisqualität.

Bestbewertung für Herzkatheterbehandlungen in Ludwigsburg

Die Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin am RKH Klinikum Ludwigsburg unter Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Christian Wolpert erhielt drei AOK-Lebensbäume für therapeutische Herzkathetereingriffe bei Patientinnen und Patienten ohne Herzinfarkt.

Bei einer sogenannten perkutanen Koronarintervention (PCI) werden verengte Herzkranzgefäße mithilfe eines Herzkatheters behandelt. Dabei kann eine Engstelle mit einem kleinen Ballon aufgedehnt und häufig zusätzlich eine Gefäßstütze, ein sogenannter Stent, eingesetzt werden. Ziel ist es, die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern.
„Für unsere Patientinnen und Patienten ist entscheidend, dass eine Herzkatheterbehandlung nicht nur während des Eingriffs erfolgreich verläuft, sondern auch langfristig zu einem guten Ergebnis führt. Besonders erfreulich ist deshalb, dass die AOK auch mögliche Komplikationen und Folgebehandlungen berücksichtigt. Die hervorragende Bewertung bestätigt, dass wir bei diesen Eingriffen im bundesweiten Vergleich eine besonders hohe Behandlungsqualität erreichen“, erklärt Prof. Dr. Christian Wolpert.

Sehr gute Ergebnisse in der Bauchchirurgie

Auch die beiden Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Ludwigsburg und Bietigheim erzielten im bundesweiten Qualitätsvergleich sehr gute Ergebnisse. Bewertet wurden unter anderem die operative Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie), die Behandlung von Leistenbrüchen (Leistenhernien) und die operative Entfernung des Wurmfortsatzes bei einer Blinddarmentzündung (Appendektomie).

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie am RKH Klinikum Ludwigsburg unter Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Thomas Schiedeck erhielt jeweils drei AOK-Lebensbäume für Gallenblasenoperationen und Leistenbruchoperationen sowie zwei Lebensbäume für Blinddarmoperationen.
„Gallenblasen- und Leistenbruchoperationen gehören zu den häufig durchgeführten chirurgischen Eingriffen. Auch bei vermeintlichen Routineoperationen kommt es auf eine sorgfältige Diagnostik, die Wahl des geeigneten Operationsverfahrens und eine sichere Behandlung an. Dass wir bei beiden Eingriffen zu den besten 20 Prozent der bewerteten Kliniken gehören, ist eine erfreuliche Bestätigung unserer hohen Qualitätsansprüche“, betont Prof. Dr. Thomas Schiedeck.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen unter Leitung des kommissarischen Ärztlichen Direktors Privatdozent Dr. Michael Müller erreichte jeweils drei AOK-Lebensbäume für Blinddarm- und Leistenbruchoperationen sowie zwei Lebensbäume für Gallenblasenoperationen.

„Die unabhängige, hervorragende Bewertung ist eine erfreuliche Bestätigung unserer exzellenten und sorgfältigen chirurgischen Arbeit und des hohen technischen Niveaus der Klinik. Besonders wichtig ist uns, dass sich die Patienten in Bietigheim und Umgebung bei den häufigen Erkrankungen des Bauchraums auf eine qualitativ hochwertige operative Versorgung verlassen können. Dieses ausgezeichnete Ergebnis ist eine Gemeinschaftsleistung unseres gesamten ärztlichen und pflegerischen Teams“, erklärt Privatdozent Dr. Michael Müller.

Unabhängige Qualitätsbewertung bietet Patienten Orientierung

Für ihren bundesweiten Qualitätsvergleich nutzt die AOK das wissenschaftlich entwickelte Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Dabei werden Behandlungsdaten von AOK-Versicherten ausgewertet. Neben dem Verlauf des Krankenhausaufenthalts berücksichtigt die AOK auch mögliche Komplikationen und Folgebehandlungen nach der Entlassung. Unterschiedliche gesundheitliche Voraussetzungen der Patientinnen und Patienten fließen in die statistische Bewertung ein.

Für die Menschen in der Region bieten die Ergebnisse eine wichtige Orientierung bei der Wahl ihres Krankenhauses. Sie zeigen, dass die RKH Kliniken in Ludwigsburg und Bietigheim bei mehreren häufigen Eingriffen eine im bundesweiten Vergleich besonders gute Behandlungsqualität erreichen und eine leistungsfähige medizinische Versorgung in Wohnortnähe anbieten.