In der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) werden benutzte medizinische Instrumente und OP-Bestecke so aufbereitet, dass sie wieder steril sind und bei der Patientenbehandlung eingesetzt werden dürfen. Diese Prozesse der Reinigung und Aufbereitung unterliegen einer Reihe von strengen Gesetzen, Richtlinien und Normen, um eine Infektion des Patienten durch kontaminierte Medizinprodukte zu verhindern. Dies setzt ein Qualitätsmanagementsystem voraus, das nicht nur optimale Prozesse bei der Aufbereitung gewährleistet, sondern auch die Dokumentation und die permanente Qualifikation der Mitarbeitenden.
Dies wird durch Audits externer Gutachter gemäß Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der DIN EN ISO 13485 überprüft. Die AEMP im RKH Klinikum Ludwigsburg hat nun erstmalig erfolgreich die Zertifizierung durchlaufen.
Im Mittelpunkt steht der Nachweis über die Einführung, Umsetzung und kontinuierliche Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems. Bei der zweitägigen Überprüfung der Prozesse durch den TÜV Rheinland wurden auch die Schnittstellen zu den Abteilungen Einkauf, Hygiene und Technik betrachtet. Die beiden Gutachter bescheinigten der AEMP, dass die Prozesse durchweg stabil laufen, positiv weiterentwickelt wurden und eine maximale Sicherheit der Patienten garantieren.
Die Mitarbeitenden der AEMP sind sich der hohen Verantwortung bewusst und agieren als kompetente Fachkräfte. Das AEMP-Team und ihre Leiterin Marina Dombrowski konnten die Prozesse und Strukturen hervorragend darstellen und die Auditoren von der hohen Qualität und dem optimalen Qualitätsmanagementsystem überzeugen. „Es gebührt großer Dank allen Mitarbeitenden der AEMP, der mit uns an den Schnittstellen zusammenarbeitenden Abteilungen und der Abteilung Qualitätsmanagement, insbesondere Sven Weiler, die gemeinsam diese Erst-Zertifizierung möglich gemacht haben“, so Marina Dombrowski.