Kooperation für bessere Aufklärung und Versorgung bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

RKH Klinikum Ludwigsburg und TEB e. V. Selbsthilfe informierten anlässlich des 12. Welt-Pankreastags über moderne Diagnose- und Therapieoptionen

Experten aus Medizin, Forschung und Selbsthilfe gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Diagnose, Vorsorge und Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Bei einem gemeinsamen Informationstag des RKH Klinikums Ludwigsburg und der TEB e. V. Selbsthilfe erhielten Betroffene und Angehörige aktuelle Einblicke in die Diagnose, Vorsorge und Behandlung von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Die Veranstaltung fand anlässlich des 12. Welt-Pankreaskrebstags am 20. November statt und unterstrich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit von klinischer Expertise und Selbsthilfe für eine ganzheitliche Patientenversorgung ist.

Expertinnen und Experten aus Medizin und Forschung informierten über neueste Entwicklungen in der Pankreaskrebsforschung, moderne Therapieansätze sowie innovative chirurgische Verfahren. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Karel Caca, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie im RKH Klinikum Ludwigsburg, und Katharina Stang, Gründerin der TEB e. V. Selbsthilfe i.L., eröffnete Dr. Ulmer, Ärztlicher Leiter des Krebszentrums Nord-Württemberg im RKH Klinikum Ludwigsburg, das Programm mit einem Vortrag über neue Perspektiven in der Pankreaskrebsforschung.

Prof. Dr. Caca stellte im Anschluss Empfehlungen zur Vorsorge und Früherkennung vor, insbesondere für Risikogruppen wie Patientinnen und Patienten mit chronischer Pankreatitis oder zystischen Pankreastumoren. Weitere Schwerpunkte waren der Vortrag zu modernen Therapiekonzepten bei Pankreaskarzinom von Prof. Dr. Kubicka, Chefarzt der Medizinischen Klinik I der Kreiskliniken Reutlingen, sowie der Einblick in innovative Operationsmethoden mit einem aktuellen Stand der roboterassistierten Chirurgie bei Pankreastumoren durch Dr. Steffen Retter, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am RKH Klinikum Ludwigsburg.

Eine anschließende Gesprächsrunde bot Raum für Fragen und persönlichen Austausch.

Gemeinsam für mehr Orientierung und Unterstützung

Dank der engen Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Ludwigsburg und der TEB e. V. Selbsthilfe entstand ein Informationstag, der fachliches Wissen, Empathie und praktische Unterstützung vereinte. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll die Partnerschaft zwischen klinischer Versorgung und engagierter Selbsthilfe für Betroffene und Angehörige ist.