
Das RKH Klinikum Ludwigsburg hat als erstes Krankenhaus in Baden-Württemberg die uneingeschränkte Zulassung zum Schwerstverletztenartenverfahren (SAV) nach den neu aufgelegten, verschärften Bestimmungen des § 34 des Sozialgesetzbuchs VII erhalten. Damit zählt das Klinikum zu einer sehr kleinen Zahl von spezialisierten Einrichtungen im Land, die schwerstverletzte Patientinnen und Patienten im Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung auf höchstem Niveau versorgen dürfen.
Diese Zulassung bestätigt, dass alle strukturellen, personellen, apparativen und organisatorischen Anforderungen für die höchste Stufe einer unfallchirurgischen Patientenversorgung erfüllt werden. Nur rund ein Dutzend aller Kliniken in Baden-Württemberg ist diese Anerkennung bislang gelungen – ein Beleg für die hohe medizinische und organisatorische Leistungsfähigkeit des Klinikstandorts Ludwigsburg.
Die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Orthopädie im RKH Klinikum Ludwigsburg unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Markus Arand ist als überregionales Traumazentrum darauf spezialisiert, schwerstverletzte Patientinnen und Patienten nach komplexen Unfällen zu versorgen, insbesondere mit lebensbedrohlichen Mehrfachverletzungen, Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen sowie Polytraumata. Alle relevanten Fachdisziplinen – Unfallchirurgie, Anästhesie, Intensivmedizin, Radiologie und weitere – arbeiten dabei eng verzahnt zusammen.
„Die uneingeschränkte Zulassung zum Schwerstverletztenartenverfahren ist eine herausragende Anerkennung für unser gesamtes Team und ein starkes Signal für die Menschen in unserer Region“, erklärt Prof. Dr. Markus Arand. „Sie bestätigt die Qualität unserer Versorgung und macht deutlich: Schwerstverletzte Patientinnen und Patienten werden bei uns jederzeit rund um die Uhr auf höchstem medizinischem Niveau versorgt.“
Diese Anerkennung ergänzt die bestehende Zertifizierung als überregionales Traumazentrum und unterstreicht die führende Rolle des RKH Klinikums Ludwigsburg in der Spitzenversorgung von Unfallopfern in Nord-Württemberg. Für die Zulassung mussten mehrere Kriterien nachgewiesen werden: Verfügbarkeit mehrerer medizinischer Fachgebiete rund um die Uhr, speziell qualifiziertes und regelmäßig geschultes Personal, hochmoderne Schockraum- und OP-Ausstattung, Intensivmedizin auf höchstem Niveau, standardisierte Prozesse, definierte Mindestfallzahlen und Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Die erneute uneingeschränkte Zulassung stärkt die regionale Notfall- und Unfallversorgung nachhaltig und garantiert eine qualitativ hochwertige und strukturierte medizinische Betreuung im Akutfall.